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 Ergebnisse 2004 Rennbericht

Rennbericht


Ferrari nimmt Revanche und holt den Konstrukteurs-Titel

Doppelsieg von Michael Schumacher und Rubens Barrichello und der vorzeitige Konstrukteurs-Titel: Es war ein rotes Wochenende in Ungarn. Dritter wurde Vorjahressieger Alonso.

Ferrari ist Weltmeister! Nach 13 von 17 Saisonrennen liegen die Roten nach dem Doppelsieg von Michael Schumacher und Rubens Barrichello in Ungarn mit 202 Punkten uneinholbar in Führung und dürfen sich Konstrukteurs-Weltmeister 2004 nennen. Damit hat Ferrari zum sechsten Mal in Folge die wichtige Konstrukteurs-WM gewonnen. "Wir haben uns sehr früh durchgerungen und hatten einen tollen Start in die Saison", beschrieb Weltmeister Michael Schumacher den Schlüssel zum Erfolg. "Wir haben viel getestet und haben immer neue Lösungen entwickelt. Dadurch konnten wir ein super Ergebnis erzielen."

Beim Großen Preis von Ungarn ließen die Roten erneut nichts anbrennen: Michael Schumacher und Rubens Barrichello, der von der schmutzigen Seite starten musste, verteidigten am Start ihre Positionen und spulten die 70 Runden in der Puszta wie ein Uhrwerk ab. Allein die Tankanlage beschäftigte die Ferrari-Crew während des Rennens. Rubens Barrichello freute sich vor allem über seinen "guten Start": "Ich habe meine Position gehalten und das war das wichtigste."

Ansonsten zeigten sich die Italiener auch bestens erholt von der Schmach im vergangenen Jahr, als Michael Schumacher von Fernando Alonso überrundet wurde und das Rennen als Achter beendete. Diesmal verlief alles nach den Wünschen des alten und neuen Konstrukteur-Weltmeisters: Schumacher und Barrichello holten die Plätze eins und zwei und der letztjährige Sieger Fernando Alonso kam mit 44,5 Sekunden Rückstand als Dritter ins Ziel. In der Fußballersprache ausgedrückt war es ein "zweistelliger Sieg", wie Ungarns Nationaltrainer Lothar Matthäus im Gespräch mit rtl sagte.

Alonso profitierte vor allem von seinem guten Start und hätte beinahe Barrichello überholt, doch der Spanier musste sich mit Platz drei zufrieden stellen und gab diesen bis zum Rennende nicht mehr ab. Der Renault-Pilot war damit "Best of the Rest". "Ich wurde zunächst von den anderen ein wenig blockiert und musste mich freikämpfen", beschrieb Alonso seinen Start. "Ich kam nah an Rubens ran und dann war das Rennen recht einfach. Von hinten kam nicht mehr viel." Teamkollege Jarno Trulli schied vorzeitig aus.

Den vierten Platz sicherte sich Juan Pablo Montoya, der ebenfalls am Start gut weggekommen war und mit dem überarbeiteten FW26 fünf Punkte holte, während sein Teamkollege Antonio Pizzonia mit dem siebten Platz ebenfalls wieder zwei Zähler einfuhr.

Beide Wagen ins Ziel brachte auch B.A.R-Honda: Jenson Button und Takuma Sato liefen auf den Positionen fünf und sechs ein und sicherten dem Team zusammen sieben WM-Punkte. Summa Summarum konnte British American Racing aber nur einen Zähler auf Renault gutmachen, denn Alonso holte sechs Punkte mit Platz drei.

Den achten Platz und letzten WM-Punkt sicherte sich Giancarlo Fisichella, der ein fehlerloses Rennen hingelegt hat und noch vor David Coulthard ins Ziel kam. Der Schotte musste sich mit Platz neun begnügen, während Kimi Räikkönen mit technischen Problemen schon früh ausgeschieden war.

Ausfälle gab es auch bei Jordan, Sauber und Toyota: Während Ricardo Zonta, der am Start von einem Jordan berührt wurde, seinen Rennwagen abstellen musste, fiel Felipe Massa mit Bremsproblemen aus und auch Giorgio Pantano sah nicht das Ziel. Im Ziel war dafür Zsolt Baumgartner: Der Lokalmatador, auch das Lieblingsopfer von Michael Schumacher genannt, wurde jedoch sage und schreibe fünf Mal vom Weltmeister überrundet! Damit ist der Ungar dieses Jahr schon 41 Mal überrundet worden.

Quelle: f1welt.com


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